Galloways vom Heeghof - Wo Leidenschaft auf Erfahrung trifft.

Historie

2011 – Die Vorbereitungen

Seit die Entscheidung, eine eigene Galloway-Herde auf die Beine zu stellen, fest getroffen ist, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Es wird nach geeigneten Rindern für die eigene Zucht Ausschau gehalten. Gleichzeitig wird immer mehr Fachwissen angesammelt – über Bücher, das Internet, aber vor allem durch Gespräche mit vielen hilfsbereiten Züchtern, die das alles schon selbst erlebt haben.

30.10.2011 – Die ersten eigenen Tiere

Es ist geschafft: Die ersten vier Färsen für die eigene Zucht sind gefunden. Sie stammen alle von Christian Huhn in Allendorf/Eder (Galloways vom Ederbergland). Die schwarzen Tiere sind Nachkommen des ruhigen Bullen Ewald (8/7/7), der sich durch seinen hervorragenden Charakter einen Namen gemacht hat. Die ausgesuchten Damen heißen  Anneliese, Black Pearl, Bummel und Tubsi.

Dezember/Januar 2011 – Ungeduldiges Warten

Die Wiesen für die Herde werden ausgesucht und fit gemacht für den Einzug der ersten Tiere: Ein Unterstand wird errichtet, die Weide neu eingezäunt, das Selbstfangfressgitter einbetoniert, die Selbsttränke funktionsfähig gemacht. Und regelmäßige Anrufe bei Züchter Christian Huhn und seiner Lebensgefährtin Franziska Groll zeugen davon, dass Josef und Susanne Hermes die Ankunft ihrer vier Mädels kaum erwarten können. Huhn und Groll stehen den beiden jederzeit mit guten Ratschlägen zur Seite und der Kontakt besteht bis heute.

17.02.2012 – Einzug der ersten Tiere

Endlich ist er da, der große Tag: Die ersten Galloways ziehen auf die Wiesen des Heeghofs!

Josef und Susanne Hermes sind und bleiben begeistert von ihren ersten vier Tieren. Sie sind nicht nur bildhübsch, sondern auch sehr menschenbezogen. Hier hat Züchter Huhn wirklich tolle Arbeit geleistet.

25.02.2012 – Ungeplanter Zuwachs:

Der ursprüngliche Plan war: Vier schwarze Galloway-Färsen sollen den Anfang der Zucht bilden. Doch als Susanne Hermes im Januar 2012 auf der Weide der Familie Kindel in Erkrath (Neandertal Galloways) dem weißen Galloway Marie begegnet, ist schnell klar: Die MUSS sie einfach haben. Josef Hermes erfüllt ihr diesen Wunsch – auch wenn er bis heute glaubt, dass der Preis viel zu hoch war. Doch Marie zahlt durch ihre Zuneigung alles zurück. Sie hat – als älteste Färse – die Führung der kleinen Herde übernommen. Bei jedem Umtrieb geht sie vorneweg. Deshalb ist sich auch Josef heute sicher: Es war die richtige Entscheidung, diese schöne weiße Färse zu kaufen.

01.04.2012 – Weiße Unterstützung für Marie:

Auch das war nicht geplant, aber plötzlich ist die Herde angewachsen auf insgesamt acht Färsen. Der Züchter Otto Brandemann aus Groß Offenseth in Schleswig-Holstein bietet einige White Galloways zum Kauf an – Josef und Susanne Hermes fahren hin, natürlich nur, um zu Schauen, oder um maximal ein weiteres Rind zu kaufen. Doch zwischen Tine, Tanja und Frida (alle Töchter des sehr ruhigen Bullen Theo vom schwarzen Dreck (8/7/8)) können sie sich einfach nicht entscheiden – und nehmen kurzerhand alle drei.

13.05.2012 – Wilde Tiere:

Als Züchter Brandemann die drei White Galloways auf die Wiesen des Heeghofs bringt, sind Josef und Susanne Hermes zunächst erschrocken über die Wildheit der Tiere. Tine, Tanja und Frida sind bei Weitem nicht so menschenbezogen wie ihre ersten fünf Färsen. Aber ihnen ist auch gleich klar: Wir bekommen das hin. Vor allem Susanne investiert sehr viel Zeit in die Tiere. Und mit Äpfeln, Möhren und regelmäßigem Striegeln gelingt es tatsächlich, dass die drei weißen Damen genauso ruhig und menschenbezogen werden, wie die anderen Tiere der Herde. Die anfangs so scheue Tine ist mittlerweile sogar so zutraulich, dass sie Susanne gerne einmal hinterher läuft wie ein anhänglicher Hund.

30.09.2012 – Ein Bulle für die Mädels:

Während des Züchterstammtisches West auf dem Betrieb von Jan Fengels entdecken Josef und Susanne Hermes einen erst sechs Monate alten, sehr aufmerksamen kleinen Kerl. Korrekt gebaut und mit sehr viel Potential. Als sie erfahren, welch gute Abstimmung der kleine Ernie vorzuweisen hat – er stammt aus der E-Linie von Henricus Kalter, sein Vater ist Exzellenz (8/8/8) – schlagen sie spontan zu und haben somit den Bullen für ihre Mädels gefunden.

09.05.2013 – Ernie zieht ein:

Es dauert lange, bis Ernie, den Josef und Susanne Hermes bereits im Alter von sechs Monaten ausgesucht hatten, tatsächlich zu ihnen auf die Wiesen des Heeghofes kommen kann. Doch im Mai 2013 ist es endlich soweit und Ernie lernt seine neue Herde kennen. Anfangs ist er noch deutlich kleiner als seine Färsen, aber das ändert sich recht schnell und die Chemie stimmt sowieso von Anfang an.

Mai bis August 2013 – Die Nachzucht beginnt:

Mit dem Einzug des neuen Bullen beginnt auch die Nachzucht in der Galloway-Herde vom Heeghof. Zwischen Mai und August 2013 werden alle acht Färsen tragend. Der erste Nachwuchs soll Ende Januar 2014 das Licht der Welt erblicken und im März 2014 sind gleich sechs Kalbetermine ausgerechnet. Wenn Kuh Marie dann im Mai 2014 auch noch ihr Kälbchen zur Welt gebracht hat, wird die Herde aus 17 Galloways bestehen, wenn alles gutgeht!

Galloways vom Heeghof

 

 
Mitglied im Bundesverband deutscher Gallowayzüchter

Galloways vom Heeghof

Josef und Susanne Hermes
Am Grubusch 7
41812 Erkelenz

 galloways@heeghof.de

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