Galloways vom Heeghof - Wo Leidenschaft auf Erfahrung trifft.

Die schönsten Rinder der Welt

Interview mit Besitzer Josef Hermes

Warum sollte es gerade eine Galloway-Zucht sein?

Weil Galloways einfach die schönsten Rinder der Welt sind. Ihr Körperbau, ihr Fell und natürlich ihre tollen Augen – wer kann diesen Tieren schon widerstehen (lacht)? Gerade die schwarzen Galloways erinnern mich persönlich immer an Teddybären. Aber diese tolle Optik war natürlich nicht das einzige und vor allem nicht das ausschlaggebende Entscheidungskriterium.

Welche Gründe gab es denn noch, ausgerechnet Galloways zu wählen?

Meine Frau hatte bislang überhaupt keine Beziehung zur Landwirtschaft. Deshalb wollte ich ihr den Kontakt mit spitzen Hörnern ersparen. Highlander schlossen sich somit von selbst aus. Aber wir mussten auf alle Fälle eine Extensiv-Rinderrasse wählen. Denn zurzeit bin ich beruflich noch sehr viel unterwegs und meistens nur am Wochenende zuhause. Da will ich meine Frau nicht mit zu viel Arbeit und Verantwortung für die Tiere alleine lassen – auch wenn sie sich immer auf die Unterstützung durch meinen Bruder verlassen kann. Die Haltungsform der Galloways, also ganzjährig im Freiland und Zufütterung nur im Winter, war deshalb der entscheidende Punkt.

Warum haben Sie sich überhaupt für eine Rinderzucht entschieden?

Wir haben einfach Spaß an diesen Tieren. Meine Begeisterung für Fleischrinder hege ich schon sehr lange, und dass meine Frau daran auch Gefallen gefunden hat, war dann der richtige Zeitpunkt, selbst etwas in diesem Bereich aufzubauen. Es ist für uns ein Hobby, wir beschäftigen uns gerne mit den Tieren, und auch mit allem, was rund herum damit zu tun hat. Aber selbstverständlich sollte man sich vor dem Aufbau einer Zucht immer genaue Gedanken über die Verwendung der Tiere machen.

Und wie sieht es damit auf dem Heeghof aus?

Meine Frau und ich waren uns da von Anfang an einig: Die Tiere sollen bei uns ein wirklich gutes Leben haben. Es wird Ihnen an nichts fehlen – aber wir züchten keine Kuscheltiere, sondern Fleischrinder. Der Gang zum Metzger wird also unweigerlich dazugehören. Geplant ist der Fleischverkauf ab Herbst 2016.

Warum sind Sie von den Vorzügen von Galloway-Fleisch so überzeugt?

Ganz klar: wegen der Qualität. Ich bin sehr oft in Frankreich und Italien, aber auch in Nord- und Südamerika gewesen und hatte dort die Gelegenheit Steaks vom Angus-Rind, von Charolais, Limousin und Chianina zu essen. Sie sind alle gut. Aber wenn man einmal ein Galloway-Steak gegessen hat, dann versteht man einfach den Unterschied.

Die Genetik der Rasse, das langsame Wachstum, die nachhaltige Fütterung ausschließlich auf Gras-Basis, die stressfreie Schlachtung und eine professionelle Behandlung des Schlachtkörpers – all das ergibt die Einzigartigkeit, die Galloway-Fleisch so sehr auszeichnet. Und von den gesundheitlichen Aspekten dieses Fleisches, das so reich an Omega-3-Fettsäuren ist, will ich gar nicht erst genauer sprechen. Mein Tipp: Probieren und verstehen.

Galloways vom Heeghof

 

 
Mitglied im Bundesverband deutscher Gallowayzüchter

Galloways vom Heeghof

Josef und Susanne Hermes
Am Grubusch 7
41812 Erkelenz

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